SP‐Steuer‐Initiative: Ein Nein am 28. Nov. ist wichtig! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: L. Stamm   
Montag, den 22. November 2010 um 15:58 Uhr

Noch haben wir in der Schweiz tiefere Steuern als in den umliegenden EU‐Staaten. Das soll so bleiben. Ein Ja am 28. Nov. würde ein Steuererhöhungsprogramm bringen, wie es in der Schweiz noch nie gegeben hat

 

Drei Punkte, die gegen die SP‐Steuerinitiative sprechen:

1. Gleichschaltung bringt Steuererhöhungen für alle

Der Wettbewerb zwischen den Kantonen ist wohl der Hauptgrund, weshalb die Steuern in der Schweiz bisher tiefer geblieben sind als im Ausland. Ein Ja würde diesen Wettbewerb ausschalten; zum ersten Mal würden die Steuersätze der Kantone bei den Einkommens‐ und Vermögenssteuern gleichgeschaltet.

2. Auch tiefere Einkommen und Vermögen sind betroffen

Ein Ja würde überhaupt nicht nur „die Reichen“ treffen, sondern vor allem den Mittelstand. Denn damit kein Knick in der Steuerbelastung entsteht, müssten bei einem Ja zwangsläufig auch die Steuern der tieferen Einkommen nach oben angepasst werden.

3. Wir dürfen keine „Neidgenossenschaft“ werden

Wenn Leute mit sehr hohen Vermögen (wie z.B. der IKEA‐Besitzer Ingvar Kamprad) oder sehr hohen Einkommen (wie z.B. der Formel 1 Rennfahrer Michael Schumacher) die Schweiz als Wohnsitz wählen, sollten wir uns freuen. Wir sollten solche Leute nicht mit einer „Reichtum‐Steuer“ abschrecken.

 hier noch Geschichte namens "Abendessen" als pdf

Luzi Stamm

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. November 2010 um 16:04 Uhr