Die Einwanderung führt zu einem Verlust an Lebensqualität PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: R. Hofstetter   
Sonntag, den 23. Oktober 2011 um 18:12 Uhr

Wie jede Volkswirtschaft erfährt auch die Schweizer Wirtschaft Zyklen. In guten Zeiten stellen die Firmen Leute ein, in schlechteren Zeiten wird Personal entlassen. Entlassen wird das Parsonal in der Schweiz in ein augezeichnetes Sozialsystem. Das war vor und nach Schengen-Dublin so. Doch das Verhalten beim Personaleinstellen hat sich grundlegend geändert.

Vor der Personenfreizügigkeit von Schengen-Dublin hatte man Kontigente, wie viele Leute aus dem Ausland eingestellt werden dürfen. Die Firmen nutzten diese Kontigente um hochqualifiziertes Personal, das auf dem Schweizer Markt nicht erhältlich ist, einzustellen. Weniger qualifiziertes Personal holte man aus dem Sozialsystem zurück. Das Kontigent reichte nicht aus, um auch noch weniger Qualifizierte aus dem EU-Raum zu holen.

Heute ist es anders. Eine Firma kann x-beliebig viele Leute aus dem EU-Raum in die Schweiz holen. Und das tun die Firmen auch. Denn die Leute die bereits in der Schweiz sind, haben sich an einen höheren Standard gewöhnt und verlangen dem entsprechend mehr Lohn.

Was heisst das langfristig: Über die Jahre werden immer wieder die Wirtschaftszyklen durchlaufen. Wenns abwärts geht werden die Leute ins Sozialsystem entlassen. Während sie vor Schengen-Dublin im Aufwärtstrend wieder eingestellt wurden, so wird heute immer neues Personal aus dem Ausland geholt. Und wenn es dann wieder abwärts geht ins Schweizer Sozialsystem entlassen. Das führt längerfristig zu einer Anhäufung von Ausländern im Sozialsystem, die in ein paar Jahren finanziell nicht mehr tragbar sein wird. Das ist ein Verlust an Lebensqualität und Sicherheit für jeden der heute bereits hier lebt und arbeitet - ob Schweizer oder Ausländer.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Oktober 2011 um 18:50 Uhr