Diese Entstehungsgeschichte ist grösstenteils eine Abfassung von Franz Stadelmann Escholzmatt (bekannt als Jodler und Komponist). Die Überlieferungen datieren aus dem Buch "Amt Entlebuch SVP Entstehungsgeschichte" vom 15. November 1996, welches Franz Stadelmann geschrieben hatte.
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Der erster Brief geht auf das Datum vom 22. Februar 1992 zurück. Zu dieser Zeit wurden Personen gesucht, für die Gründung einer SVP Kanton Luzern. So wurde am 27. April 1992 die SVP des Kantons Luzern gegründet. Mit einem gelungenen Festakt konnte die Partei am 30. April 1992 im Gersag-Zentrum in Emmenbrücke aus der Taufe gehoben werden.
Der erste Kantonalvorstand setzte sich wie folgt zusammen:
| Präsident: |
Esthermann Hannes, Malters |
| 1. Vizepräsident: |
Scherer Josef, Meggen |
| 2. Vizepräsident: |
Nick Arthur G., Vitznau |
| Finanzen: |
Riwar Roger, Weggis |
| Parteisekretär, stv.: |
Wagner Markus, Stansstad |
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Am 19. Dezember 1994 im Retaurant Stutz in Flühli, führte Franz Stadelmann mit den Brüdern Markus und Philipp Thalmann Gespräche, wonach diese beiden die Gründung der SVP Amt Entlebuch vorantrieben.
Am 18. Januar 1995 wurde die SVP Amt Entlebuch gegründet. |
Grossratswahlen
Die junge Amtspartei hat beschlossen, sich an den Grossratswahlen vom 02. April 1995 zu beteiligen. Am 1. Februar 1995 wurde der Wahlvorschlag der SVP Amt Entlebuch mit den erforderlichen Unterschriften eingereicht.
Folgende Kandidaten wurden nominiert:
- Müller Anuschka, Romoos
- Thalmann Philipp, Flühli
- Äschlimann Hans, Marbach
Das Resultat war erfreulich:
Thalmann Philipp erhielt 1590 Stimmen und es fehlten gut 100 Stimmen zu einem Mandat. Äschlimann Hans erhielt 905- und Müller Anuschka deren 688 Stimmen. Die SVP Amt Entlebuch erhielt 506 Listenstimmen.
Gross war der Erfolg im Kanton Luzern. Die SVP zieht neu mit 11 Grossräten ins kantonale Parlament ein und der Regierungsratskandidat Hans Ulrich Bühler kommt mit nur 165 Stimmen Differenz an den SP Regierungsrat Paul Huber (bisher) heran.
Nationalratswahlen
Am 22. Oktober 1995 nahm die SVP des Kantons Luzern auch an den eidgenössischen Wahlen teil. Auch da war der Aufwärtstrend der SVP deutlich spürbar. Auf Anhieb erreichte die Partei 14 % und wurde drittstärkste Partei. Das Amt Entlebuch kam auf 813 Listenstimmen. Josef Kunz, Grosswangen, zog als erster eidgenössischer Parlamentarier für die SVP Kanton Luzern in den Nationalrat ein. Nur wenige 100 Stimmen fehlten zu einem zweiten Mandat. |
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Ziel und Aufgabe war es, im Amt Entlebuch Ortsparteien zu schaffen. So wurde nach und nach eine um die andere Ortspartei gegründet.
Am:
- 12. März 1996 die Ortspartei Escholzmatt im Hotel Rössli. Als 1. Präsident amtierte Gerber Fritz jun. Wiggen.
- 14. März 1996 die Ortspartei Romoos in der Rauflen. Als 1. Präsidentin wurde Müller Anuschka, Romoos gewählt.
- 15. März 1996 im Lindenhof Ebnet die Ortspartei Entlebuch. Als 1. Präsidentin amtierte Hofstetter Heidi, Entlebuch.
- 16. März 1996 die Ortspartei Flühli im Restaurant Sonne. Als 1. Präsident wurde Thalmann Markus, Flühli gewählt.
- 06. Juni 1997 die Ortspartei Werthenstein. Als 1. Präsident wurde Husmann Otto, Schachen gewählt.
- 06. Januar 1999 die Ortspartei Schüpfheim. Als 1. Präsident wurde Kaufmann Pius, Schüpfheim gewählt.
- 25. Februar 2000 die Ortspartei Hasle im Rest. Hirschen. Als 1. Präsident amtierte Lustenberger Josef jun. Habschwanden.
Die im März 1996 gegründeten Ortspateien Escholzmatt, Entlebuch, Romoos und Flühli, beteiligten sich auch an den Gemeinderatswahlen vom 05. Mai 1996. Auch wenn es in keiner Gemeinde zu einem Sitz reichte, kam doch der Kandidat von Escholzmatt, Willi Bieri, im zweiten Wahlgang äusserst nahe an den CVP Gemeinderat Robert Zemp heran.
Zu erwähnen ist noch, dass es dem Amtsvorstand gelang, am 07.Februar 1996 Nationalrat und späteren Bundesrat Christoph Blocher zu einer öffentlichen Veranstaltung ins Entlebuch zu holen. Der grosse Saal im Hotel Kurhaus Flühli war bis auf den letzten Platz besetzt. Das Thema an diesem Abend war der EU-Beitritt. Sicher hat der unvergessliche Auftritt von Christoph Blocher der SVP Amt Entlebuch gut getan und einige motiviert, in der Partei aktiv mitzumachen. |
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