Stufengerecht ist Ansichtssache PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: R.Hofstetter   
Donnerstag, den 14. Juli 2011 um 22:20 Uhr

Verhalten und Erleben bei 4-Jährigen

„Kindlicher Forschungsdrang und sexuelle Neugier:

  • Entdecken der Sexualorgane als Quelle neuer Lustgefühle
  • Zeigelust und genitale Spiele
  • Erotisches Interesse an den Eltern
  • Erste Fragen zur Sexualität

Entwicklungsschritte: Selbststimulation (orgasmusähnliche Reaktionen)

Verhalten und Erleben:
Entdecken von Körperregionen als Quelle neuer Lustgefühle:

  • Bewusstes, wiederholtes Manipulieren von Körperstellen, auch der Genitalien“

Und das steht im Grundlagenpapier zu den 5-Jährigen:

„Spielerisches Erkunden von Geschlechterrollen:

  • Rollenspiele (Vater-Mutter-Spiele, Familien mit zwei Müttern/Vätern, einem Elternteil, Verliebt sein, Geschlechtsverkehr)
  • Doktorspiele (Erkunden des anderen Körpers, Befriedigung der natürlichen Neugier)

Emotional geprägte Beziehungswelten:

  • Erleben erster inniger Freundschaften und Liebesbeziehungen mit Menschen des gleichen oder anderen Geschlechts
  • Aneignen von Handlungsmustern im Ausdruck tiefer Zuneigung bzw. starker Liebesgefühle (Händchenhalten, Streicheln, Umarmen, Küssen)
  • Trauer über Verlust“>>

So zitiert Anian Liebrand in einem frisch veröffentlichten Bericht das Grundlagenpapier Sexualpädagogik und Schule, das eine stufengerechte Vermittlung der Sexualerziehung verlangt. Die Aussagen im Dokument sind alle mit Quellen versehen, so dass Sie selber überprüfen könn(t)en, was in den zitierten Quellen tatsächlich steht. Offensichtlich hat aber die PHZ bereits gewisse zitierte Dokumente vom Netz genommen. Der Pädagogischen Hochschule scheint es ger nicht zu passen, dass ihre Absichten publik werden. Und hier geht es zum ganzen Bericht von Anian Liebrand.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. September 2011 um 19:40 Uhr