| Urs Dickerhof hat eine Meinung und Sie eine Stimme! |
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| Geschrieben von: SVP Kanton /AW |
| Dienstag, den 10. Mai 2011 um 22:01 Uhr |
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Es ist Wahlkampf und die für Kontinuität werbenden Regierungsratskandidaten glänzen durch Abwesenheit! Am 15. Mai stimmt das Luzerner Stimmvolk über die Änderung des Volksschulbildungsgesetzes ab. Mit Ausnahme der SVP befürworten alle Parteien diese Gesetzesrevision. Bei den in verschiedenen Gemeinden durchgeführten Podiumsveranstaltungen fällt auf, dass die im zweiten Wahlgang befindlichen Regierungsratskandidaten, mit Ausnahme des SVP Vertreters URS Dickerhof, durch Abwesenheit glänzen. Ist das Thema Bildung so wenig attraktiv oder fühlen sich die vorher erwähnten Volksvertreter so unsicher, dass sie sich so kurz vor Erreichen der Ziellinie an diesem heiklen Thema nicht mehr die Finger verbrennen wollen? Tatsache ist, dass die Schulen in den letzten 30 Jahren dauernd reformiert wurden und die Belastung der Kinder, Schüler und Lehrpersonen immer grösser wurde. Tatsache ist auch, dass die Fähigkeiten abgenommen haben, das Leben am Ende der Schulzeit selbständig in Angriff zu nehmen. Vor einem Jahr stellte ein Lehrer anlässlich einer Bildungstagung aller Baselbieter Lehrkräfte die Forderung auf, einen sofortigen Stopp sämtlicher Bildungsreformen durchzuführen. Die Begründung basierte auf der Einsicht, dass in der Lehrerschaft infolge Reformflut und dem dazugehörenden Bürokratismus eine tiefe Verunsicherung und Arbeitsunzufriedenheit Einzug gehalten habe. Der Kanton St. Gallen hat letzte Woche den sofortigen Entscheid zum Übungsabbruch in Sachen „Basis-Stufe“ gefällt und diese Woche haben 43 von 90 Krienser Sekundarlehrer einen offenen Brief an die Parteien, mit dem Aufruf zur Unterstützung gegen die Einführung der Integrativen Förderung auf der Sekundarstufe 1 verschickt. Der Unmut in der Lehrerschaft wird immer grösser! Schüler wollen lernen und Lehrer wollen lehren. Auch an dieser Aussage hat sich nichts geändert. Die Rahmenbedingungen haben sich aber infolge Globalisierung und gesellschaftlicher Entwicklung massgeblich verändert. Alle sind aufgerufen Verantwortung zu übernehmen. Für Bildung sind alle verantwortlich. Die Eltern für die Erziehung. Die Lehrpersonen für die methodische Vermittlung der Lernstoffe und die Politiker für erfolgversprechende Rahmenbedingungen. Am 15. Mai geht es also nicht nur um die Änderung des Volksschulbildungsgesetzes sondern auch um die Wahl verantwortungsbewusster Politiker. Die Frage sei erlaubt, warum die unter der Flagge „Kontinuität“ versammelten Regierungsratskandidaten offenbar geschlossen nicht an den Podiumsveranstaltungen zur Änderung des Volksschulbildungsgesetzes teilgenommen haben? Wer unserer Jugend eine Chance für die Zukunft geben will, wer unsere Lehrpersonen von Ballast befreien will, der legt am 15. Mai ein Nein zur Änderung des Volksschulbildungsgesetzes in die Urne. Wer an die Konkordanz glaubt, wählt Urs Dickerhof in die Regierung. Ein Mann der auch zur Änderung des Volksschulbildungsgesetzes eine klare Meinung vertreten hat. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 00:03 Uhr |




